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Wussten Sie, dass 76% der professionellen Musiker wertvolle Zeit durch arbeitsbedingte Verletzungen verlieren und dass 33% von ihnen sogar ihre professionelle Karriere beenden müssen?  Wir von Mey CHAIR SYSTEMS haben das Problem erkannt und unsere Entwicklung und Produktion darauf ausgerichtet...

Das Problem vieler Musiker

Musiker sitzen oft viel und lange an ihrem Instrument und leisten Schwerstarbeit. Die psychischen und physischen Belastungen durch das tägliche Pensum sind mit denen im Hochleistungssport vergleichbar. Das Verletzungs-und Krankheitsrisiko ist vergleichbar hoch, denn immer gleiche Körperhaltungen und Bewegungsabläufe beim Musizieren führen nur all zu oft zu Überlastungs- und Abnutzungserscheinungen an Bandscheiben und Gelenken, insbesondere an der Wirbelsäule. Rückenbeschwerden gehören zu den häufigsten Problemen. Diese führen in letzter Konsequenz relativ oft zu einer eingeschränkten Spielunfähigkeit bis hin zur Aufgabe des Berufs als Musiker.

Was Fachleute sagen

Der Mensch ist im Grunde nicht für das Sitzen geschaffen. Es gibt nichts in unserem Körper, was uns befähigen würde zu sitzen. Sitzen bleiben war schon in der Schule kein Vorteil und zu langes Sitzen ist es auch nicht am Arbeitsplatz. Der Thron von Herrschern vorangegangener Jahrhunderte ist sicherlich der Hauptgrund, warum die meisten Menschen immer noch den Vorteil im Sitzen sehen. Wer was erreicht hat, sitzt! Wenn wir denn schon sitzen, sollten wir so viel wie möglich unterschiedliche Sitzpositionen einnehmen. Das ist gut für unsere Muskulatur. Statisches Sitzen führt in einigen Bereichen unseres Körpers zur Verspannung der Muskulatur. Bewegtes Sitzen oder der häufige Wechsel der Sitzpositionen versorgt unsere Muskulatur permanent mit unterschiedlichen Impulsen. Hierbei sollte man im Rahmen der Möglichkeiten zwischen der hinteren, vorderen und mittleren Sitzhaltung wechseln sowie hin und wieder auch die stehende Haltung einnehmen. Diese Art der wechselnden Bewegungen aktiviert und entspannt je nach Haltung wechselseitig die unterschiedlichen Muskelgruppen. Muskulatur in Balance wünschen sich Therapeuten und Fachärzte. Bewegtes Sitzen trägt dazu bei.

Individualergonomie

Jedes Sitzmöbel, welches man über einen längeren Zeitraum „besitzt“, sollte individuell einstellbar sein, sodass für die unterschiedliche Körpergrößen und Proportionen eine entsprechende Lösung gefunden wird. Der Fachmann spricht von Individualergonomie. Sitz- und Rückenpartie sowie eventuell Armlehnen sollten für jeden Nutzer entsprechend angepasst werden.

Die Vorteile des Sattelsitzens – Körper in Balance

Befragt man sitzende Menschen so empfinden fast alle das Sitzen als angenehm, sobald der Winkel zwischen Wirbelsäule und Oberschenkel größer wird als 120 Grad. Dies entspricht dem Sitzen auf einem Polstermöbel, einem Fernsehsessel oder der hinteren Sitzposition auf einem Arbeitsstuhl. Sowohl Atmung, als auch die Arbeit der inneren Organe werden bei diesem Körperöffnungswinkel besser möglich und vom Nutzer als angenehm empfunden. Hinzu kommt, dass viele Muskelgruppen entspannen können. Ein normales Arbeiten am Tisch ist in dieser Sitzposition nicht möglich, außer die Tische werden entsprechend angepasst. Sattelsitze haben den Vorteil, dass sie einen Winkel von bis zu 135 Grad zwischen Rücken und Oberschenkel erlauben und trotzdem die Arbeit am „normalen“ Arbeitsplatz ermöglichen. Die Form des Sattels erlaubt permanent unterschiedliche Sitzpositionen und der Körper kann und muss immer wieder seine Balance finden. Über Generationen haben sich Menschen auf und mit dem Pferd bewegt.

Der Einzug der Reitersitze in die Welt der Arbeitsstühle ist nicht mehr aufzuhalten und spätestens seit Loriot wissen wir ja:

„Reiter werden immer gebraucht“

Hangtag


Ich wünsche Ihnen einen gesunden Rücken.

Christian Brunner
Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft der Rückenschullehrer/innen e.V.

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